Jahresrückblick 2021

Auch 2021 ging es bei unserem TC vorwärts und einiges ist passiert. Wir blicken zurück:

Januar

Das Jahr startet im sportlichen Lockdown. Die Hallenstadtmeisterschaften und die Hallenwinterrunde der Jugend ist abgesagt, die laufende Saison unterbrochen. Daher ist natürlich nicht so viel los wie üblich.

Februar

Unsere Mannschaften trainieren via Zoom und absolvieren verschiedene Challenges. Vor allem die Futsal Frauen lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen und entwickeln zahlreiche Ideen, um sich fit zu halten und den Teamgedanken nicht zu verlieren. Sie werden sogar belohnt und durch den Landessportbund gibt es eine Videoausstattung für den TC. Im Nachwuchs werden Technikvideos zum Nachmachen verschickt und auch die Kinder stellen eigene kreative Aufgaben an die Trainer.

März

Auch unser Nachwuchstrainer Simon Meister hat die gewonnene Zeit sinnvoll genutzt und ein Malbuch für unsere Kids auf den Weg gebracht. Unser Maskottchen Ulv als Hauptprotagonist ließ es sich nicht nehmen alle TC-Nachwuchskicker zu Hause zu besuchen und ein Malbuch an jedes Kind zu verschenken.

April

Bei den Senioren und auch im Nachwuchs wird die Saison offiziell abgebrochen, aber es ist auch wieder Sport möglich. Unsere Kinder &Jugendlichen dürfen wieder mit dem Training im Bergmannsbusch starten. Dort muss zunächst etwas aufgeräumt werden, denn leider gab es Vandalismus in der Zeit, wo wir nicht so regelmäßig vor Ort waren.

Mit dem Sport im Verein starten auch wieder unsere Schulangebote und das neue KiTa Projekt. Ein erster Sportkurs in der KiTa St. Antonius startet. Auch hier ist Ulv natürlich dabei.

Mai

Langsam rollt alles wieder an, erste Freundschaftsspiele werden vereinbart und am Ende des Monats kommt eine neue Schutzverordnung für den Juni.

Juni

Damit hat auch für die Senioren und die Futsaler/innen das Warten ein Ende. Für Team 1. und 2. startet quasi die Sommervorbereitung auf die kommende Saison. In der Halle gibt es wieder Futsal und unseren Fußballkindergarten.

Juli

Die Saison 2021/22 startet offiziell. Alle Trainer bleiben dem TC treu und gehen mit ihren Mannschaften gemeinsam in die neue Spielzeit. Der positiven Entwicklung im Nachwuchsbereich wird Rechnung getragen. Mit Marcel Lipka, Sascha Sosnowski und Ivo Stahmer gibt es gleich drei neue Nachwuchstrainer im Busch.

Ivo und Sascha wechseln von Preussen Eiberg zu den Wölfen

August

Starkregen und Überschwemmungen in Deutschland. Auch der TC ist betroffen. Im Bergmannsbusch wurde das Spielfeld vom Regen einmal auf links gedreht und die Asche gehörig umverteilt. Aus den Reihen der 1.Mannschaft wurde tatkräftig angepackt, um das Spielfeld zu retten.

Unter dem Motto „Man tut was man kann“ war auch die Nachwuchsabteilung nicht untätig. Kurzer Hand wurde mit der CSG Westpark aus Bochum ein gemeinsames Fußballcamp für Kinder aus den Flutregionen organisiert. Dank zahlreicher Helfer und Sponsoren war für Hotelübernachtung, Coronatests, Mannschaftsbus, Verpflegung und jede Menge Fußballspaß gesorgt.

krönender Abschluss war der Besuch des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund

Der TC Freisenbruch nimmt als Verein an der Aktion „Steele ist bunt“ teil. Damit distanzieren wir uns öffentlich von jeglicher Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Fußball und auch unser Club steht vielmehr für ein faires Mit- und Gegeneinander, für Toleranz und Vielfalt. Kinder und Jugendliche aus Steele waren an unserer Torwand und Torschuss-Geschwindigkeitsmessung aktiv.

September

Das neue Bildungsjahr startet. Der TC Freisenbruch begrüßt mit Malte Golz und Torben Gaulke gleich zwei neue Freiwilligendienstler im Verein. Spannende neue Projekte warten auf die beiden aktiven Fußballer. Simon Meister hat seinen Dienst erfolgreich beendet und bleibt dem TC als Bambini-Trainer und Übungsleiter im Offenen Ganztag treu.

Malte und Torben

Eines der neuen Projekte ist das Jungreporterprojekt. Malte Golz ist der Projektleiter und so konnte der TC im September auch gleich seine neue Vereinshomepage an den Start bringen. Das Ergebnis seht ihr ja gerade hier 🙂 In Kooperation mit dem Gymnasium an der Wolfskuhle stellt sich ein Team aus Jungreportern auf, um die verschiedenen Kanäle des TC Freisenbruch zu bespielen. Projektpartner ist auch die KAS Medienwerkstatt. Ihr Leiter Dr.Sohrabi war dann auch gleich zu Gast und eröffnete den Teilnehmern spannende Möglichkeiten im Sportjournalismus.

Im Futsal geht es weiter voran für den TC. Nach den Frauen und Männern gibt es ab sofort ein drittes Team. Die Futsal U19 beim TC Freisenbruch.

Oktober

Vandalismus im Bergmannsbusch.

Unsere Bundesfreiwilligendienstler kommen auf ihre Kosten. Im Auftaktseminar in Hinsbeck wird ordentlich gepaukt.

Auch bei der neuen Futsal U19 tut sich einiges. Jeremy Metzler und Enrico Ratz sind die ersten U19 Niederrheinauswahlspieler des TC. Beide haben schon in den Bambinis für unseren Club gekickt.

November

Luca Topitsch von Eintracht Trier ist zu Gast bei unseren Jungreportern und gibt wertvolle Einblicke und Erfahrungen weiter.

Nicht nur die eigenen Fortbildungen sind uns wichtig. Mit dem neuen Projekt „Qualifizierung“ ist der TC ebenfalls sehr erfolgreich. Im Kalenderjahr 2021 konnten unsere Trainer und Mitarbeiter stolze 20 Fort- und Weiterbildungen absolvieren. Natürlich steht dabei die Trainerausbildung beim Fußballverband für die Trainer im Mittelpunkt, aber auch IHK Prüfungen, LSB-Lizenzen und Zertifikate von anderen Verbänden und Institutionen wurden finanziert und absolviert.

Vorläufiger Höhepunkt bei der Futsal U19. Zum Ländervergleich mit dem Stützpunkt Hamburg werden gleich fünf TC-Spieler für die Niederrheinauswahl nominiert. Und tatsächlich flattert Sahil Samadi kurze Zeit später die Einladung zur DFB U19 Futsalnationalmannschaft ins Haus. Damit schreiben wir in 2021 wohl Vereinsgeschichte, denn eine Nominierung durch den DFB hat es bisher für keinen aktiven TC-Spieler gegeben.

Dezember

Während Sahil in der Sportschule Wedau im DFB Dress schwitzt sind unsere Jungreporter zu Gast bei RW Oberhausen und begleiten auf Einladung von Thorsten Sterna (Leiter Kommunikation) einen kompletten Heimspieltag. Vom morgendlichen Redaktionsmeeting, über die Stadionregie bis hin zur Pressekonferenz nach dem Spiel gibt es viel zu sehen für unsere Jungreporter Beverly und Malte.

Ein zentraler Punkt im Vereinsalltag des TC Freisenbruch sind inzwischen auch die zahlreichen Sport AGs an Essener Grundschulen. Der TC Freisenbruch ist aktuell an 11 Partnerschulen aktiv und ist verantwortlich für 28 Stunden Schulsport pro Woche. Seit 2016 leiten wir die Fußball AG an der Dürer Schule und wir freuen uns, dass wir der Schule im Rahmen der DFB Aktion „Doppelpass“ nun ein AG-Set mit Spielbällen, Leibchen und Trainingsmaterial überreichen konnten.

Sportlich stehen unsere Teams ordentlich da zum Jahreswechsel. Spannend wird es im nächsten halben Jahr sicherlich bei der 1.Mannschaft und bei den Futsal Männern. Die 1.Mannschaft hat sich mit dem letzten Heimsieg über Teutonia Überruhr sieben Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz zugelegt. Damit ist der Klassenerhalt in der Rückrunde absolut machbar. Bei den Futsal Männern lief es leider nicht wie erhofft, dennoch, sind die Aufstiegsplätze in Reichweite. In der Rückrunde soll wieder angegriffen werden.

Im Jahre 2022 wollen wir unseren eingeschlagenen Weg weiterführen. Besonders wichtig wird dabei die Unterstützung durch die Stadt werden. Das betrifft einen möglichen Umzug zur Bezirkssportanlage, wie auch eine Verbesserung der Trainingsbedingungen für den Futsal.

Der TC Freisenbruch bedankt sich für ein tolles Jahr und wünscht frohe Weihnachten!

Es nähert sich das Ende des Jahres und wir möchten einfach mal DANKE sagen.

DANKE an unsere Spielerinnen und Spieler, die sich unermüdlich für unseren Club einsetzen und stolz sind, unser Logo zu tragen.

DANKE an unsere Trainerinnen und Trainer, die mit ganz viel Freude uns allen neue Dinge vermitteln.

DANKE an unsere Vereinsmitglieder, die sich auch neben dem Platz ehrenamtlich engagieren.

DANKE an die Eltern unseres Nachwuchses, die die Heimspiele zu Festtagen machen und auswärts immer ihre Kinder unterstützen.

DANKE an unsere Sponsoren und Unterstützer, ohne die viele Projekte gar nicht möglich wären.

Ihr seid alle Teil unseres Wolfsrudels, das auch im nächsten Jahr wieder voll angreifen wird.

Wir wünschen euch frohe Weihnachten, bleibt gesund und denkt immer daran: Kreisliga ist sexy!

Befreiungsschlag der 1.Mannschaft

Da war sie wieder. Die Heimstärke im Bergmannsbusch. Nach der Niederlage in Burgaltendorf gab es am Wochenende in heimischen Gefilden einen klaren 5-1 Sieg über Teutonia Überruhr. Bereits zur Halbzeit führte man mit 2-0 und konnte damit am Ende wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Burgaltendorf verpasste derweil den dritten Sieg in Folge und unterlag überraschend beim FC Kray II. Damit überwintert der TC mit sieben Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Wolfsgeheul mit Fynn Tonscheidt: „Früher habe ich oft über den Schiedsrichter gemeckert!“

Schiedsrichter Fynn Tonscheidt über seine Wurzeln beim TC Freisenbruch, seine Idee, Schiedrichter zu werden und wie er einmal den deutschen Vizemeister pfiff.

Hallo Fynn, wie bist du damals zum TC Freisenbruch gekommen?

Ich bin damals als ungefähr 10 jähriger Junge über einen Freund aus der Grundschule zum TC Freisenbruch gekommen, damals natürlich noch als Jugendspieler. Zwischendurch war ich noch in Steele und bin vor ein paar Jahren wieder zum TCF zurückgekehrt, damals über den SR-Betreuer Kai Gohlke, der mich kontaktiert hatte.

Irgendwann bist du auf die Idee gekommen, Schiedsrichter zu werden. Wie kam es dazu?

Ich war damals als Spieler oft so, dass ich über Schiedsrichter gemeckert habe. Dann habe ich mir gedacht, dass ich es besser machen muss und bin seit mittlerweile über neun Jahren Schiedsrichter, habe also mit 13 damals angefangen. Ich würde allerdings im Nachhinein auch sagen, dass es die richtige Entscheidung war, da ich als Spieler vermutlich nie so hoch gespielt hätte, wie ich mittlerweile pfeife. Da waren meine fußballerischen Qualitäten doch eher begrenzt. (lacht)

Jeder Schiedsrichter hat bestimmt auch ein besonderes Spiel, an das er sich gerne erinnert. Welches ist es bei dir?

Mein Highlight war auf jeden Fall das Freundschaftsspiel zwischen ETB und Schalke 04 mit der kompletten Profimannschaft von Schalke, die damals noch Vizemeister waren. Ich war damals noch 18 und war Tage vorher schon total aufgeregt und werde das Spiel vor 5.000-6.000 Zuschauern wohl auch nie vergessen.

Als Schiedsrichter kommt es auch vor, dass man oft für eine Mannschaft der Sündenbock ist. Wie gehst du damit um?

Ich versuche die Worte, die man so an den Kopf geworfen bekommt nicht zu persönlich zu nehmen. Beim Fußball sind auch immer Emotionen mit im Spiel, das ist auch gut so. Allerdings macht niemand alles richtig und so versuche ich’s auch den Spielern zu erklären, dass niemand fehlerfrei ist. Vor allem, wenn man alleine auf dem Platz steht ohne Assistenten, ist alles noch viel schwieriger zu beurteilen.

Im Spiel selbst sollte jeder Schiedsrichter eine Linie haben, was Entscheidungen angeht. Was entspricht deiner Linie eher: Englische Härte oder Deutsche Strenge?

Sowohl als auch. Es kommt immer auf das Spiel an, wie es sich entwickelt, wie die Grundvoraussetzungen sind und wie die Stimmung auf dem Platz ist, da spielen viele Faktoren mit ein. Den Spielcharakter kann man oft schon in den ersten Minuten erkennen und entsprechend in die Richtung lenken, damit es nicht zu aggressiv wird. Wenn die Zweikämpfe immer härter werden, versuche ich die Leine schon etwas kürzer zu halten und nicht immer weiter treten zu lassen, damit es nicht völlig ausartet und sich natürlich auch niemand verletzt, denn es ist für uns alle noch ein Hobby, bei dem alle Spaß haben sollen, denn alle möchten Sonntag Abend lieber bei ihren Familien sein, als im Krankenhaus.

Vielleicht zum Abschluss ein kurzer Blick in die Zukunft. Welche Ambitionen hast du noch in deiner Schiedsrichterlaufbahn?

Natürlich versucht man als Schiedrichter immer so weit wie möglich nach oben zu kommen, das ist auch mein Ziel. Zwar zähle ich mit 22 nicht mehr zu den Jüngsten, aber wenn sich noch die Chance ergibt, versuche ich diese natürlich zu nutzen.

Ergebnisse vom Wochenende

1.Mannschaft – SV Burgaltendorf II 0-2

Böse Niederlage beim Konkurrenten von SV Burgaltendorf II. Das auf Samstag vorgezogene Spiel war die Chance für unser Team den Abstand auf die Abstiegsränge auf 10 Punkte hochzuschrauben. Stattdessen konnten die Burgaltendorfer durch den zweiten Sieg in Folge auf vier Punkte verkürzen. Damit wird die Luft dünner.

Frauen Futsal – USC Paderborn Spiel verlegt

Das Spiel gegen das Spitzenteam aus der Frauen Futsal Regionalliga wurde auf den 12.03.2022 verlegt.

E1-Junioren – Vogelheimer SV III 1-2

Gegen den Vogelheimer SV gab es eine knappe 1-2 Niederlage zum Abschluss der Hinrunde. gegen den Spitzenreiter führte man dabei sogar lange mit 1-0. In der Rückrunde werden bei der E-Jugend die Staffeln neue gemischt. Während sich die Vogelheimer den Gruppensieg sicherten belegt unser Team zum Abschluss Rang 6.

F-Junioren – SG Altenessen II ohne Ergebnis

Am erfolgreichsten waren an diesem Spieltag unsere F-Junioren. Obendrein gab es am Abend sogar noch ausdrückliches Lob von unseren 1965er Aufstiegshelden für die Elternschaft der gesamten Jugendabteilung, welche sich in den letzten Wochen um den reibungslosen und gastfreundlichen Ablauf unserer Heimspiele am Samstag kümmern. Dieses Lob geben wir hier gerne weiter an alle Eltern der Bambinis, F- und E-Junioren.

Jungreporter zu Gast bei Rot-Weiß Oberhausen

Es war ein dezemberlicher Samstag von der unangenehmen nasskalten Sorte, als die Jungreporter des TC Freisenbruch am Stadion Niederrhein in Oberhausen eintrafen. Drei Stunden vor Anpfiff und somit noch vor Öffnung der Stadiontore trafen sie sich mit Thorsten Sterna, dem Presse- und Stadionsprecher von Rot-Weiß Oberhausen, um mal hinter die Kulissen des Regionalligisten zu blicken. Dementsprechend leer waren die Zuschauerränge und trotzdem tüftelten die Mitarbeiter bereits an Kameras, Mikrofonen und der digitalen Anzeigetafel. Schließlich soll ja alles perfekt vorbereitet sein, wenn die ersten Fans eintreffen.

Thorsten Sterna, seit 2019 Leiter Medien & Kommunikation beim Traditionsclub, ist sich auch nicht zu schade, selbst mitanzupacken. Egal ob bei der Spieltagsvorschau auf der eigenen Homepage oder bei der Feinarbeit an den digitalen Werbebanden. Den großen Aufwand fand auch Jungreporterin Beverly Schüpp sehr beeindruckend: „Der gesamte Aufbau hinter einem solchen Heimspiel und die vielseitigen Aufgaben des Pressesprechers sind sehr interessant.“ Grund dafür könnte auch das vereinsinterne Livestream-Angebot sein. Das ist in der vierten Liga nicht unüblich, da im Gegensatz zu den Profiligen die TV-Rechte zurück an die Vereine gewandert sind. Nur so schaffen sie es, in Zeiten der Corona-Pandemie die teilweisen Ausfälle bei den Einnahmen zu kompensieren.

„Als Verein muss man dabei auch kreativ werden.“, so Sterna und in puncto Öffentlichkeitsarbeit fügt er hinzu: „Alles hat eine Geschichte zu erzählen und wenn es nur der Trainerstuhl ist, der im letzten Spiel umgefallen ist.“ Dann wechselt er langsam aber sicher in die Rolle des Stadionsprechers und stimmt seinen Ablaufplan nochmal ab. Zuschauerzahl, Spieltagsgrüße und Mannschaftsaufstellungen sind wie immer dabei. Neu ist allerdings, dass er nach der Sperrung der Stehplätze zur gegenüberliegenden Stehtribüne muss, um mit den Heimfans zu interagieren. Auch für ihn erstmal eine kleine Umstellung, wie er später berichtet.

Im Spiel selbst hört der Job des Stadionsprechers noch nicht auf. Immer am Ball bleiben lautet da das Credo: Und dieses Mal muss er bereits in der 8. Minute bei dem verletzungsbedingten Wechsel von Fabian Holthaus ran. Genesungswünsche, Ankündigung des neuen Spielers, Antwort der Zuschauer. Bei Rot-Weiß Oberhausen ist alles aufeinander abgestimmt, wie auch beim 1:0 deutlich zu erkennen war: „Tor durch unsere Nummer sieben, Anton…“ „Heinz!“, schallte es von den Rängen zurück. Und dann nochmal: „Anton…“ „Heinz!“ „Anton…“ „Heinz!“ „Neuer Spielstand: RWO…“ „Eins!“ „Bonner SC…“ „Null!“

In der zweiten Halbzeit bekam Sterna bei den ganzen Wechseln und Toren mehr zu tun. Schließlich endete die Partie mit einem 3:1-Heimsieg und alle, die zu den Männern in Rot-Weiß hielten waren bestens gelaunt. Dementsprechend leicht fielen auch die Abläufe nach Ende des Spiels: Verabschiedung der angereisten Fans, Abbau und dann zwischendurch die Pressekonferenz, die am Vereinsgelände auf der anderen Straßenseite stattfand. „Es war schon ein cooles Erlebnis, so etwas hautnah erleben zu dürfen.“, meinte auch Malte Golz, Leiter des Jungreporter-Projekts, „Wenn dann auf einmal gestandene Profis sich von dir verabschieden, muss man sich schon erstmal zwicken, um zu glauben, dass das wirklich passiert ist.“

Nachdem im Stadion die Lichter ausgeschaltet wurden, war auch für Thorsten Sterna der lange Arbeitstag beendet. Im Vereinsheim plaudert man nun mit Fans und Mannschaft und lässt den Abend gemeinsam ausklingen. Rückblickend war es ein unheimlich spannender Tag, bei dem man auch über das nasskalte Dezemberwetter hinwegsehen konnte.

Wolfsgeheul mit DFB-Akteur Sahil Samadi: „Am Anfang habe ich das nicht geglaubt!“

U19-Nationalspieler Sahil Samadi über seine Nominierung vom DFB, seine Ziele und die größten Unterschiede zum Fußball

Sahil, wie bist du zum Futsal und zum TC Freisenbruch gekommen?

Also ehrlich gesagt bin ich sehr spontan zum Futsal gekommen. Mein alter Trainer (Peter Schäfer), für mich eine sehr wichtige Person, der mir bei allem hilft und mich von klein auf immer unterstützt hat, hat mich gefragt ob ich Lust hätte beim TC Freisenbruch mal rein zu schnuppern. Das habe ich dann gemacht und es hat mir sehr viel Spaß bereitet.

Wie hast du von deiner Nominierung durch den DFB erfahren?

Von der Nominierung habe ich nach den beiden Vergleichspielen gegen Hamburg durch eine E-Mail erfahren. Erst dachte ich, das wäre eine E-Mail für alle, aber als im Kader für den Lehrgang mein Name zwischen den 22 besten Spielern aus Deutschland stand, habe ich realisiert, dass ich dabei bin.

Was war das für ein Gefühl?

Es war ein sehr schönes Gefühl. Am Anfang habe ich das gar nicht geglaubt, doch nach der Nominierung wusste ich, dass ich jetzt noch eine Schippe zulegen muss um für den Lehrgang der U19 Nationalmannschaft fit zu sein.

Wie hat dir das Wochenende im Kreise der U19-Nationalmannschaft gefallen?

Das Wochenende war echt ein tolles Erlebnis. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es hat mir persönlich geholfen auch im Futsal weiterzukommen. Nicht nur die Trainingseinheiten waren toll, sondern alles drum herum. Meine Mitspieler, die Trainer und der Staff waren alle sehr nett und haben es mir viel leichter gemacht, meine Leistung abzurufen.

Worin besteht für dich der größte Unterschied zwischen Fußball und Futsal?

Ich habe immer gedacht das der einzige Unterschied zwischen Fußball und Futsal die Halle ist. Fußball wird halt draußen gespielt und Futsal in der Halle. Aber wenn man sich ein bisschen mit Futsal auseinander setzt, dann merkt man das Futsal sehr interessant und spannend ist. Es geht sehr viel um Taktik. Im Futsal ist es immer ein Schlagabtausch. Jede Minute, jede Sekunde kann ein Tor passieren und ich glaube das ist ja auch was Futsal ausmacht.

Welche Ziele hast du mit dem TC?

Ich glaube der TC Freisenbruch ist erst am Anfang in seiner Entwicklung, was Futsal angeht. Dennoch h habe ich einiges vor mit dem TC. Mein Ziel ist es, der Mannschaft zu helfen und ich denke, wir können als Team noch sehr weit kommen.

Ergebnisse vom Wochenende

Eine tolle Aktion der Schonnebecker Schwalben. Die Spielvereinigung unterstützt eine Initiative aus England und sammelt Fanschals, um auf einen seltenen Gendefekt aufmerksam zu machen. An diesem Wochenende traf unsere 1.Mannschaft auf die Reserve der Schonnebecker und TC-Urgestein Ingo Elosge überreichte einen TC-Schal für die Sammlung. Hier geht es zur Initiative


1.Mannschaft – SV Schonnebeck 3-3

Zur Pause sah es nicht gut aus, mit 0-2 führten die Gäste bereits. Durch Treffer von Sinowzik und Blum kam der TC wieder zum Ausgleich, bevor die Schonnebecker wieder mit 2-3 in Führung gehen konnten. In der der 88ten Minute erzielte Cronberger den umjubelten Ausgleich und rettete damit einen Punkt für den TC.

2.Mannschaft – SpVgg Steele III 3-2

Ein Tor weniger bei unserer 2.Mannschaft. Zu Gunsten des TC. Im Bergmannsbusch gab es einen 3-2 Sieg über die Dritte des Steeler Nachbarclubs.

E1-Junioren – SV Langendreer 3-3

Unsere E-Junioren testeten mal wieder in der Nachbarstadt. Beim SV Langendreer gab es ein 3-3, damit wohl das Ergebnis des Wochenendes.

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