Im ersten Teil des Interviews erzählt Vorstandsmitglied Andreas Wiegandt seine ganz persönliche Vereinsgeschichte und was den TC in seinen Augen so besonders macht.
Hallo Andreas, seit wann bist du beim TC Freisenbruch und wie bist du zum Verein gekommen?
Grundsätzlich bin ich erst 2016 wieder zurück zum TC Freisenbruch gekommen. Um meine Verbundenheit zum TCF zu erklären, muss ich allerdings ein wenig in die Vergangenheit zurückkehren. Ich habe selbst bis 2017 in Freisenbruch gelebt. Meine ersten Berührungspunkte mit dem TCF hatte ich vor ca. 17 Jahren als Vater. Anfangs stand ich als Zuschauer am Spielfeldrand als mein Sohn ca. 2005 bei den Bambini angefangen hat Fußball zu spielen. Aufgrund von einem Mangel an Trainern und einer gehörigen Freude an der Mannschaft habe ich relativ schnell, nach einigen Jahren Fußball-Abstinenz, den Weg zurück auf den Platz gefunden und die Trainer unterstützt. Ich habe auch dann die Trainer C Lizenz erworben. Mein Sohn hat zwar mit dem Fußballspielen relativ schnell wieder aufgehört und ich bin dem TCF in Doppelfunktion Trainer – Jugendleiter treu geblieben. 2011 habe ich den damals noch jungen Jugendleiter von Steele kennenlernen dürfen: Peter Schäfer. Er hat mich mit tollen Ideen und Projekten begeistert. Also habe ich die Entscheidung getroffen ihn in Steele zu unterstützen, bis sich unsere Wege wieder getrennt haben. Da wir uns nie gänzlich aus den Augen verloren haben, wusste ich relativ früh von einer weiteren neuen Idee („Dein Club – Du entscheidest!“, Anm. d. Red.), die Peter gemeinsam mit seinen Partnern entwickelt hat. Ein verrücktes Projekt, mit meinem alten Verein in Freisenbruch, gemeinsam mit Peter und seiner Art Menschen für etwas zu begeistern…Ich musste nicht lange überlegen. Klar war ich wieder dabei!
Dementsprechend hast du mittlerweile auch viel Vereinserfahrung. Was zeichnet denn den TC in deinen Augen aus?
Soziales Engagement nicht für den einzelnen, sondern für die gesamte Bandbreite der Gesellschaft. Füreinander einzustehen, nicht nur für seine eigenen Bereich, sondern auch darüber hinaus. Jeder macht im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten mit und beteiligt sich am Vereinsleben. Der TC Freisenbruch ist in meinen Augen ein Ort, an dem sich jeder willkommen fühlen kann. Hier ist Platz, seine Fähigkeiten und Neigungen einzubringen, sich zu engagieren und Ideen einzubringen. Verrückt, mutig, anders sein: Das ist der TC. Das ist erwünscht und erlaubt.
Hier geht es nächste Woche zu Teil zwei.

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