Im ersten Teil des Wolfsgeheuls spricht Thomas Beckmann, Trainer der zweiten Mannschaft, über seine ganz persönliche Vereinsgeschichte.
Hallo Thomas, du bist schon seit einer langen Zeit im Verein. Wie bist du damals zum TC Freisenbruch gekommen?
Ich bin eigentlich schon gefühlt seit Ewigkeiten im Verein. Ich habe früher mal in Kupferdreh gespielt und dann sind wir dort aus der Bezirksliga abgestiegen und die Mannschaft ist auseinandergefallen. Viele sind nach Niederbonsfeld gewechselt und ich habe mich mit zwei anderen dem TC angeschlossen. Dort haben wir relativ schnell den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft und sind dann auch ca. zehn Jahre dort geblieben. Mein Wechsel müsste also 1997 gewesen sein sein.
Dann hast du ja in diesem Jahr dein 25jähriges Jubiläum…
Das weiß ich nicht so genau, feiern sollten wir das aber nicht. (schmunzelt)
Ich bin dann also hier hängengeblieben, weil es mir ganz gut gefallen hat. Sowohl von dem Umfeld, weil ich es immer hier charmant und persönlich fand, als auch von der Anlage her. Ausschlaggebend war für mich auch, dass es hier recht harmonisch zuging und ich die verschiedenen Leute im Verein mochte, dazu zählt auch durchweg der Vorstand. Es waren früher noch andere drin – einige sind immer noch dabei, wie z.B. Konrad Rodenstock – aber die Arbeit, die geleistet wurde, war und ist meiner Meinung nach prima.
Du bist mittlerweile Trainer der 2. Mannschaft. Wie kam der Wechsel von Spieler- zur Trainerkarriere?
Ich habe erstmal alle Seniorenmannschaften durchspielt. Von der ersten Mannschaft ging es für mich irgendwann in die zweite. Mit dem Team sind wir sogar nochmal aufgestiegen. Da hat die Erste Bezirksliga, die Zweite Kreisliga A und die Dritte Kreisliga B gespielt. Das ist eines der erfolgreichsten Jahre in der Freisenbrucher Vereinsgeschichte gewesen. Irgendwann hat der Trainer der Dritten aufgehört und daraufhin hat man mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Trainer zu sein. Ich musste bei der Mannschaft nicht lange überlegen und so bin ich mittlerweile schon ein paar Jahre zusammen mit Dominik Hecker, mit dem ich mich super gut ergänze, Trainer der Zweiten. Mein Trainerengagement war mal kurzzeitig unterbrochen, weil ich Vater geworden bin. Da war ich für eineinhalb Jahre raus, bin dann aber wieder mitten in der Saison eingestiegen und seitdem auch voll dabei.
Zum zweiten Teil geht es hier.
