„Ich habe mich oft gefragt, ob das alles noch klappen kann!“

Der Bundesfreiwilligendienstler Torben Gaulke im Wolfsgeheul über sein schwieriges Comeback nach einem Kreuzbandriss, seine Tätigkeiten im Verein und seine persönlichen Ziele

Erstmal vorneweg: Wie ist der aktuelle Stand bei deinem Knie?

Meinem Knie geht es soweit gut. Ab und zu habe ich noch leichte Schmerzen, wenn ich mich mal vertrete. Auch die Reha läuft bzw. lief ganz gut. Sie hat mir sehr geholfen.

Wollen wir mal gemeinsam einen Blick auf den Beginn deines freiwilligen Jahres werfen: Wie bist du überhaupt dazu gekommen, ein BFD beim TC Freisenbruch zu machen?

Ich wusste nicht was ich nach der Schule genau machen will. Dann kam Peter [Schäfer; Anm. d. Red.] zu mir nach Papenburg. Da habe ich Peter auch das erste Mal getroffen. Er hat mir von dem freiwilligen Jahr erzählt und das ging mir dann nicht mehr aus dem Kopf. So bin ich halt dazu gekommen.

Was sind denn aktuell deine Aufgaben im Verein?

Ich gehe für den Verein an Essener Grundschulen, um dort Sport- oder Fußball-AGs zu machen. Außerdem bin ich noch in Kitas. Da bringe ich den Kindern im Rahmen eines Projektes die Grundlagen für das Schwimmen bei. Zu guter Letzt habe ich auch verschiedene Trainertätigkeiten inne.

Dann kam die Diagnose mit dem Kreuzbandriss: Was hat sich jetzt durch diese Verletzung geändert bzw. wie bist du damit umgegangen?

Durch die Verletzung kann ich natürlich beim Sport nicht selber mitmachen und leider auch nicht in der Futsal-Mannschaft spielen, wie ich es eigentlich gewollt hätte. Als ich die Diagnose bekam, war ich erstmal ziemlich geschockt und auch niedergeschlagen. Ich habe mich sehr oft gefragt, wie das freiwillige Jahr weitergehen soll bzw. ob es überhaupt noch klappen kann. Da hat mir natürlich meine Familie sehr geholfen und auch Peter, indem er gesagt hat, dasss nach der OP ich merken würde, dass es besser wird und ich mich von Tag zu Tag immer fitter fühle. Das ist ja auch glücklicherweise der Fall

Welche Dinge hast du dir für das neue Jahr vorgenommen?

Für dieses Jahr hab ich mir vorgenommen, das verbleibende Jahr noch so gut, wie es mir möglich ist, zu nutzen, um Erfahrungen zu sammeln. Sei es im Beruf oder in einer großen Stadt. Und natürlich auch, dass ich mein Knie wieder soweit bekomme, dass ich alles wieder machen kann.

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