Aus dem Profifussball kennt man langjährige Fanfreundschaften, im Amateurbereich ist das eher unüblich. Viel mehr bestehen Querverbindungen zwischen den Clubs im Amateurfussball eher aus persönlichen Kontakten untereinander und wechseln daher regelmäßig. Spätestens über die Generationen. Dennoch kann man bei einem Blick in die Geschichtsbücher des TC Freisenbruch feststellen, dass es die ein oder andere langjährige Verbindung gibt. So zum Beispiel verbindet den TC Freisenbruch mit dem GTSV Essen nicht nur eine formelle Kooperation zwischen den Vorständen und ein gemeinsames Ziel – Bildungsstandort Oststadt.
Ebenfalls schon 1946 Gegner des TC Freisenbruch war der langjährige Platznachbar 1.FC Eiberg (heute Preussen Eiberg). Bei aller Rivalität und spannenden Derbys denken wir jedoch auch als erstes an unseren Konkurrenten vom Sachsenring. Mit keinem anderen Club verbindet den TC Freisenbruch eine solch innige Beziehung.
Einer der ältesten Spielberichte in unserer Sammlung: Mit der Niederlage im Derby verspielte der 1.FC Eiberg am 14.09.1958 die Tabellenführung und rutschte auf Rang 3. ab. Mittelläufer Heising erinnert zwar an unseren aktuellen Innenverteidiger Daniel Heising, es gibt allerdings keine bekannte Verwandtschaft. Indessen stehen zwei andere Namen in diesem Spielbericht ebenfalls sinnbildlich für den „Beste Freunde Tag“. Denn der „überragende“ Focker war nicht nur erfolgreicher Spieler des TC, sondern auch langjähriger A-Jugend Trainer und Jugendleiter. Der zweifache Torschütze Gaul hat sich ebenfalls lange Jahre im Jugendbereich und im Bergmannsbusch engagiert. Leider mussten wir im vergangenen Monat von ihm Abschied nehmen. Und so denken wir heute nicht nur an den GTSV und Preussen Eiberg sondern auch an die Menschen im Verein, wie Karl Focker oder Hannes Gaul bessere Freunde kann sich ein Verein doch nicht wünschen.
