Wolfsgeheul mit Steve Feind: „Der Aufstieg war mit das beste, was ich je erlebt habe!“

F-Jugendtrainer Steve Feind über die Ziele der Nachwuchsarbeit, seine Vergangenheit als Spieler und was der Verteidigungsminister damit zu tun hat

Hallo Steve, zunächst mal die wichtigste Frage vorneweg: Wie geht es dir nach deinem Achillessehnenriss?

Der Achillessehne geht es den Umständen entsprechend gut. OP ist gut verlaufen und der Heilungsprozess ist auch im Gang. Ich arbeite momentan mit einem Physiotherapeuten an meiner Stabilität und Mobilität. Ich mache Fortschritte. Bis ich aber meine volle Stärke zurück bekomme, kann es leider noch etwas dauern. Ich hoffe, dass ich sobald wie möglich wieder auf dem Platz stehe.

Du bist schon etwas länger beim TC Freisenbruch und warst früher sogar noch dort als Spieler aktiv. Wie bist du zum Verein gekommen?

Ich bin seit 2016 beim TC. Ich bekam einen Anruf von Peter Schäfer, unserem jetzigen Jugendleiter, mit dem ich auch eine gemeinsame Steele 03er Vergangenheit habe. Wir trafen uns in der Stadt und er erzählte mir von dem Projekt, welches er zur neuen Saison starten wollte und dass er mich gerne dabei hätte. Zudem waren noch weitere ehemalige Mitspieler aus der Steeler Zeit schon mit am Bord, sodass mir die Entscheidung, mich dem TC anzuschließen, nicht schwer fiel.

Ein Highlight war bestimmt das Jahr 2017. Neben dem Aufstieg wurdest du auch zum Spieler des Jahres gewählt. Man gab dir den Spitznamen „Verteidigungsminister“. Wie kamst du zu dieser Ehre?

Wie du schon sagtest, das Jahr 2017 war einfach nur überragend! Wir sind Meister geworden und haben die Meisterschaft „meisterlich“ gefeiert. Wir waren auf und neben dem Platz eine echte Einhalt. Das war mit Sicherheit einer der besten Jahre die ich erlebt habe. Wie es zum „Verteidigungsminister“ gekommen ist, weiß ich gar nicht mehr so genau. Ich denke es lag daran, dass wir zum Zeitpunkt der Meisterschaft nur acht Gegentore kassiert haben und ich wohl als Abwehrchef angesehen wurde. Aber ich kann dir aber auch nicht mehr sagen, wer mir den Spitznamen gegeben hat. (schmunzelt)

Du bist dem TCF als Trainer der F-Jugend erhalten geblieben. Was sind die aktuellen Aufgaben und Ziele von dir, aber auch vom Verein?

Ziel ist es natürlich, die Jugendabteilung wiederaufzubauen und den Kindern Spaß am Fußballspiel zu vermitteln, sodass wir in Zukunft noch mehr Jugendmannschaften haben. Ich persönlich möchte die ersten Schritte im Trainerdasein machen und mich selber weiterentwickeln. Dafür bin ich dem TC auch dankbar, dass er mir die Möglichkeit dazu gibt.

Ergebnisse vom Wochenende

Absagen und Niederlagen, Mund abwischen und weiter

1.Mannschaft – SV Borbeck abgesagt

Futsal Männer – Holzpfosten Schwerte 2-7 (1-2)

Gegen den mehrfachen Deutschen Vizemeister und aktuellen 2.Ligisten aus Schwerte trat der TC mit einer gemischten Mannschaft aus Männern und U19 an. Dafür präsentierte man sich vor allem im ersten Durchgang ziemlich gut. Mit einem knappen 1-2 Rückstand ging man in die Pause. Im Verlaufe der zweiten Hälfte schraubten die Gäste das Ergebnis noch hoch auf 2-7, jedoch ist auch das für uns ein achtbares Ergebnis. Für den TC trafen Jerome Reisig und William Sener.

Futsal U19 – SpVgg Schonnebeck A2 abgesagt

E1-Junioren – TuRa 86 2-4 (1-1)

Eine knappe Niederlage gab es für unsere E1 bei Tura 86. Bis in die Schlussphase war das Spiel eng, bis die Gastgeber auf 2-4 erhöhen konnten.

E2-Junioren – Eintracht Gelsenkirchen U10 1-2 (0-0)

Ebenfalls sehr knapp war es bei unserer E2. Am Ende gab es jedoch auch hier eine Niederlage. Ein Tor machte den Unterschied.

F-Junioren – FC Kray II ohne Ergebnis

Bambinis – SC Frintrop ohne Ergebnis

So eine Aufholjagd macht scheinbar besonders viele Spaß, wenn das Ergebnis auf einer Anzeigetafel erscheint.

„Wir ziehen den Karren gemeinsam aus dem Dreck!“

Der Co-Trainer der ersten Mannschaft, Martin Bullik, im Wolfsgeheul über die aktuelle sportliche Situation, den Zusammenhalt im Team und was seine berühmten Spiele damit zu tun haben.

Die aktuelle sportliche Situation der ersten Mannschaft ist eher mäßig. Was stimmt dich dennoch positiv?

Trotz aller Widrigkeiten halten die Jungs zusammen. Wir durchleben eine sehr schwierige Zeit. Ich bin froh und stolz auf jeden, der sich in der Winterpause für das Projekt Nichtabstieg entschieden hat.
Viele hätten sich für den einfachen Weg entscheiden können. Aber Sie haben Courage bewiesen und wir ziehen den Karren gemeinsam aus dem Dreck!

Wie lautet eure konkrete Zielsetzung für den weiteren Saisonverlauf?

Im Grunde genommen muss unser sportliches Ziel in der Rückrunde der Klassenerhalt sein.
Ansonsten müssen wir schauen das wir alle Spieler beisammen halten und im Sommer den ein oder anderen talentierten Spieler in den Busch locken können.

Was fehlt dir noch beim TC Freisenbruch?

Leider ist der Busch so langsam in die Jahre gekommen. Ich würde mir in erster Linie bessere Bedingungen für die Spieler wünschen. Aber es scheint ja Licht am Ende des Tunnels zu sein, von daher bin ich in diesem Punkt ganz guter Dinge.

Jeder kennt dich für deinen berühmtberüchtigten Spieleschrank. Welches Spiel ist denn am beliebtesten?

Am häufigsten kam in vergangener Zeit sicherlich Bluff auf den Tisch. Ein Würfelspiel (auch Würfelpoker genannt), bei dem bluffen ausdrücklich erwünscht ist.

Auch neben dem Platz sind die Spieler recht talentiert, zum Beispiel an der Dartscheibe. Sollte der TC Freisenbruch eine Dartsabteilung aufmachen?

Sicherlich ein schöner Gedanke, in beiden Seniorenmannschaften gibt es talentierte Pfeil-Werfer.
Allerdings sollten wir unsere Energie und Kraft in die Abteilung Fussball stecken. Das hat Priorität und erfordert die volle Aufmerksamkeit aller Beteiligten.

DFB Futsal U19: TC war erneut vertreten

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Beim zweiten Sichtungslehrgang der DFB Futsal U19 ging es für die Nachwuchskicker aus dem Bundesgebiet erneut darum, sich für den Kader der U19 Nationalmannschaft für die Euro-Quali 2022 zu empfehlen. Zum zweiten mal mit im Aufgebot stand unser U19 Kicker Sahil Samadi. Mit Jeremy Metzler war dieses mal sogar ein zweiter TC-Spieler nominiert, doch leider platzte für Jeremy der Traum vom DFB Lehrgang vorerst aus gesundheitlichen Gründen. Wir drücken ihm natürlich fest die Daumen, dass er beim nächsten Lehrgang im April wieder eingeladen wird und den Adler auf Brust tragen darf.

Foto: Copyright DFB/Herbertz @dfb.futsal

Freiwilligendienstler beim Zwischenseminar

Unsere Freiwilligendienstler Torben Gaulke und Malte Golz hatten in der vergangenen Woche ihr Zwischenseminar. Entgegen der ursprünglichen Planung fand das Seminar des Bildungszentrums Wetzlar online statt, da die aktuelle Situation keine Präsenzveranstaltungen zulässt. „Ich würde trotzdem sagen, dass die Woche sehr interessant war.“, meint dazu Malte Golz, „Einerseits war es cool, seine ‚Kolleginnen‘ und ‚Kollegen‘ wiederzutreffen. Andererseits fand ich gut, dass die Themen der Woche mal nicht so viel mit Sport zu tun hatten.“

Im Mittelpunkt stand dieses Mal die politische Bildung, dessen Schwerpunkte auf gesellschaftsrelevante Themen wie den Umgang mit Extremismus, Diskriminierung und Rassismus lagen. In den fünf Tagen wurde dabei in verschiedenen Gruppen besonders intensiv die Historie und Aktualität der Themen beleuchtet und debattiert. Auch Torben Gaulke freute sich über etwas Abwechslung zum Berufsalltag: „Mir persönlich war die ein oder andere Problematik vorher gar nicht so bewusst, aber ich habe sehr viel dazugelernt.“ Beide freuen sich auch schon auf das Abschlusseminar in Hinsbeck, das im Juni stattfinden wird. Dann auch höchstwahrscheinlich wieder mit mehr Sport.

Ergebnisse vom Wochenende

Die Kleinsten ganz groß, die Alten jung und spritzig

1. Mannschaft – Eintracht Erle 0-6 (0-3)

Deutliche Niederlage für das Team von Cheftrainer Marcel Gehrig. Beim Gelsenkirchener A-Ligisten gab es eine 0-6 Klatsche. Nachdem die letzten Testspiele allesamt abgesagt werden mussten, konnten wir nun endlich wieder ein Spiel absolvieren. 12 Mann standen zur Verfügung und es wurde deutlich: Bis zum Rückrundenauftakt liegt noch Arbeit vor uns um das Ziel Klassenerhalt zu schaffen.

Futsal Frauen – Fortuna Düsseldorf 4-6 (1-3)

Trotz einer frühen 1-0 Führung in der ersten Minute spielten unsere Mädels leider eine sehr schwache erste Hälfte bei der Fortuna. Und so ging man mit 1-3 in die Halbzeit. Auch danach wurde es nicht besser. Die Gastgeber erhöhten auf 1-6. Doch dann setzte das Wolfsrudel zur Aufholjagd an. Am Ende leider zu spät. Drei Tore und eine tolle Moral in der Schlussviertelstunde machen jedenfalls Mut für die kommenden Spiele.

E1-Junioren – SG Schönebeck II 1-8

Hohe Niederlage für unsere E1 gegen einen starken Gast aus Schönebeck. Nach dem Auftaktsieg aus der Vorwoche nun also ein durchwachsener Start in die neue Staffel.

F-Junioren – SV Borbeck III ohne Ergebnis

So schön und so spannend kann Jugendfussball sein. Es klingelt mehrmals auf beiden Seiten und am Ende hatten die Zuschauer satte 13 Treffer zu sehen.

Bambinis – ESC Rellinghausen II ohne Ergebnis

Auch unsere Kleinsten wussten wieder zu begeistern. Das Trainerteam um Simon Meister, Malte Golz und Torben Gaulke darf stolz auf die Entwicklung sein.

Alte Herren Ü32 – TuS Helene 8-4 (5-1)

Von Beginn an kamen keine große Zweifel an einem Dreier für unsere Ü32 auf. Schon zur Halbzeit konnte man auf 5-1 davonziehen. Nach dem zwischenzeitlichen 8-1 schaltete man dann aber einen zu deutlichen Gang zurück, wodurch Helene das Ergebnis für sich nochmal besser gestalten konnte. Für unsere Ü32 geht es am 05.03. auswärts bei Kray 04 weiter.

Gegen das Vergessen

Heute vor 77 Jahren befreiten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz Birkenau. In Auschwitz und ähnlichen Lagern ermordeten die Nazis ca. 6 Millionen europäische Juden, darunter auch kleine Kinder. Der Bildhauer Gunter Demnig verlegt seit 1992 sogenannte Stolpersteine an den Wohnorten der Opfer, um ihnen zu gedenken. Die schrecklichen Verbrechen an der Menschheit geschahen auch in unserer direkten Nachbarschaft in Freisenbruch und Steele, weshalb auch hier leider sehr viele Gedenksteine verlegt werden mussten. In den vergangenen Tagen machten wir uns deshalb auf den Weg und polierten einen Großteil dieser Steine, damit sie am heutigen Jahrestag und zum Gedenken an die Opfer von damals in neuem Glanz erscheinen.

„Ein bisschen FC St. Pauli mit weniger Alkohol…“

D-Jugend-Trainer Ivo Stahmer (links) wechselte im Sommer 2021 zusammen mit seinem Trainerkollegen Sascha Sosnowski (rechts) vom Nachbarn Preussen Eiberg zu uns in den Busch. Im Wolfsgeheul erzählt er über seinen aktuellen Eindruck vom TCF und eine außergewöhnliche Liebe zum schwedischen Fußballverein Kalmar FF

Du kamst im Sommer zum TC Freisenbruch. Welchen Eindruck hast du vom Verein?
Alles etwas abgewrackt. Aber das ist geil, solange das Herz stimmt. So ein bisschen FC St. Pauli nur mit weniger Alkohol. Dafür aber ein kleines Team, das mit der richtigen Einstellung arbeitet. Nicht der Trainer oder der Erfolg steht im Mittelpunkt, sondern die Kinder und ihre Entwicklung. So ist zumindest mein Eindruck von allen, die ich bisher kennengelernt habe. Eigentlich großes Potential und auch Wille, nur eingeschränkt von der Anlage.

Was fehlt dem Verein ?
Klar, eine vertretbare Anlage. Teilweise innere Strukturen. Das Konzept ist da und auch gut, es muss aber auch auf den Platz gebracht werden. Aus dem Trainerstab sollten wir versuchen ein Trainerteam zu formen, mit regelmäßigen Austausch. Und noch ein paar andere Dinge. Vieles hängt aber einfach mit der Anlage zusammen oder erfordert kreative Ideen. [Wenn man direkt von der Arbeit zum Sportplatz fährt und rechtzeitig beim Training zu sein und am Samstag noch einmal zum Punktspiel muss, ist verständlicherweise keine Zeit und Lust mehr für weitere Treffen da.]

Was sind deine Ziele mit dem TC Freisenbruch?
Mein Ziel ist es immer, die Jungs und Mädchen, die zum Training kommen, bestmöglich auf die nächste Altersstufe vorzubereiten. Beim TC Freisenbruch ist mein nächstes konkretes Ziel, zusammen mit Sascha den 2011er Jahrgang in die D-Jugend zu überführen, mit dem 2010er Jahrgang zu verstärken und in den Spielbetrieb zu gehen. Gleichzeitig auch für unsere 2009er Jungs, denen wir keine Spielmöglichkeit mehr bieten können, den Übergang in eine andere Mannschaft zu ermöglichen.

Du bist der Trainer der D-Jugend. Was gefällt dir daran, Kinder und Jugendliche zu trainieren?
Was gefällt mir daran? Irgendwie kann ich nicht mehr ohne. Seit 1999 gehört es irgendwie zu meinem Alltag. Natürlich ist es toll zu sehen, wie sich Kinder entwickeln. Wie aus dem grauen Mäuschen, dass über den Ball stolpert, ein Selbstbewusster Mittelfeldstratege wird. Es ist manchmal auch einfach schön zu sehen, wie es manchmal einfach plötzlich „klick“ macht. Ein kleiner Rest Pädagogikstudent steckt halt noch in mir.

Du bist Fan des Schwedischen Teams Kalmar FF. Ziemlich ungewöhnlich, oder?
Eine suchende Seele hat ihren Platz gefunden. Oder etwas unromantisch: Ein kalter Sommertag, den 27.07.2013 in der Guldfågeln Arena in Kalmar, Block H, Reihe 9 Platz 30 (ja, ich habe das Ticket noch – übrigens langweiliges 2:2 gegen IF Brommapojkarna) – da wird man Kalmar FF Fan. Ich war jahrelang Fan vom VfB Oldenburg. Nachdem der Verein 1996 aus der zweiten Liga abgestiegen ist (Vorletzter, ein Platz vor RW Essen!), ging der Verein einige Jahre später in die Insolvenz. Das Verhalten des Vereins in der Zeit hat mich entfremdet. Also jahrelang kaum Fußball verfolgt. 2013 während der Fußball-Europameisterschaft der Frauen in Schweden war ich mit meinem damaligen Freund in Schweden und ich wollte einfach zum lokalen Fußballverein, mir ein Spiel ansehen. Das war Kalmar FF. Und dort hat es mir einfach die Atmosphäre, das drumherum, einfach die ganze Art, wie Fußball in Schweden funktioniert, gefallen. Naja, und dann ist man hängen geblieben.

Zwischen Freisenbruch und Kalmar liegt schon eine große Distanz. Wie schaffst du es, die Spiele dort zu verfolgen?
Traditionell zum Saisonauftakt im April bin ich in Schweden und je nach Spielplan kann ich dann drei bis vier Spiele vor Ort sehen. Im August dann noch einmal drei Wochen mit wieder drei bis vier Spielen vor Ort. Gerne auch die Auswärtsfahrten im Minibus mit Bojjan nach Stockholm. Zu besonderen Spielen bin ich auch schon in den Zug oder Flieger gestiegen. Die übrige Zeit bleibt nur schwedisches Pay TV. Da Schweden im Vergleich zu Deutschland ein modernes Land ist, kann ich an allen Vereinssitzungen von Kalmar FF oder der Supporterunionen problemlos von zu Hause aus teilnehmen. Dazu kommt natürlich regelmäßig Studio Kalmar FF, (Anm. d. Red.: Studio Kalmar FF ist eine regelmäßige Web-TV Sendung mit aktuellen Vorgängen aus dem Verein) sowie den KFF Podden oder Röda Bröder Podden (Anm. d. Red.: beides Podcasts des Vereins) mit immer mal wieder regelmäßigen Infos.

Ergebnisse vom Wochenende

5 Spiele, 4 Siege. Viele Tore

Futsal Männer – Holzpfosten Schwerte II 5-0 (3-0)

Bei Holzpfosten Schwerte gab es für unsere Futsal Männer einen verdienten 5-0 Sieg. Besonders freute sich das Team darüber, ohne Gegentor davongekommen zu sein. Das kommt beim Futsal ja auch nicht so oft vor. Sicherlich spielte hier auch der Faktor Glück eine Rolle, doch darüberhinaus ließ das Wolfsrudel beim Westfälischen Verbandsligisten tatsächlich nicht allzu viele Torchancen zu. Gegen den Tabellendritten aus Schwerte trafen zudem Güttler (2), Sener, Schütte und Bougang.

Futsal U19 – TV Herbeck 8-2 (3-1)

Auf Einladung lief unsere U19 zum Testspiel beim Landesligisten TV Herbeck auf. Gegen das Herrenteam aus Radevormwald waren unsere Nachwuchswölfe von Beginn an überlegen. Enrico Ratz besorgte die frühe 1- 0 Führung, ehe Jeremy Metzler mit fünf Toren in Folge die Weichen auf Sieg stellte. Jerome Reisig legte noch zwei Treffer drauf. Die Gastgeber trafen zum zwischenzeitlichen 3-1 und auch das letzten Tor des Tages gehörte zum 8-2 Endstand ihnen.

E1-Junioren – RSC Essen 4-1

Mit einem Sieg starteten unsere E1-Junioren erfolgreich in die neu formierte Kreisklasse-Staffel. So kann es gerne weitergehen.

F-Junioren – SV Borbeck III ohne Ergebnis

Auch die F-Junioren sind in eine neue Staffel eingeteilt worden. Zum Auftakt stand ein Auswärtsspiel beim SV Borbeck III auf dem Plan.

Bambini – SuS Haarzopf ohne Ergebnis

Auch die kleinsten Nachwuchswölfe waren wieder aktiv. Im Auswärtsspiel bei SuS Haarzopf. Am kommenden Wochenende gibt es alle drei Nachwuchsteamsaus dem Grundlagenbereich im Busch zu sehen.

„Ich habe mich oft gefragt, ob das alles noch klappen kann!“

Der Bundesfreiwilligendienstler Torben Gaulke im Wolfsgeheul über sein schwieriges Comeback nach einem Kreuzbandriss, seine Tätigkeiten im Verein und seine persönlichen Ziele

Erstmal vorneweg: Wie ist der aktuelle Stand bei deinem Knie?

Meinem Knie geht es soweit gut. Ab und zu habe ich noch leichte Schmerzen, wenn ich mich mal vertrete. Auch die Reha läuft bzw. lief ganz gut. Sie hat mir sehr geholfen.

Wollen wir mal gemeinsam einen Blick auf den Beginn deines freiwilligen Jahres werfen: Wie bist du überhaupt dazu gekommen, ein BFD beim TC Freisenbruch zu machen?

Ich wusste nicht was ich nach der Schule genau machen will. Dann kam Peter [Schäfer; Anm. d. Red.] zu mir nach Papenburg. Da habe ich Peter auch das erste Mal getroffen. Er hat mir von dem freiwilligen Jahr erzählt und das ging mir dann nicht mehr aus dem Kopf. So bin ich halt dazu gekommen.

Was sind denn aktuell deine Aufgaben im Verein?

Ich gehe für den Verein an Essener Grundschulen, um dort Sport- oder Fußball-AGs zu machen. Außerdem bin ich noch in Kitas. Da bringe ich den Kindern im Rahmen eines Projektes die Grundlagen für das Schwimmen bei. Zu guter Letzt habe ich auch verschiedene Trainertätigkeiten inne.

Dann kam die Diagnose mit dem Kreuzbandriss: Was hat sich jetzt durch diese Verletzung geändert bzw. wie bist du damit umgegangen?

Durch die Verletzung kann ich natürlich beim Sport nicht selber mitmachen und leider auch nicht in der Futsal-Mannschaft spielen, wie ich es eigentlich gewollt hätte. Als ich die Diagnose bekam, war ich erstmal ziemlich geschockt und auch niedergeschlagen. Ich habe mich sehr oft gefragt, wie das freiwillige Jahr weitergehen soll bzw. ob es überhaupt noch klappen kann. Da hat mir natürlich meine Familie sehr geholfen und auch Peter, indem er gesagt hat, dasss nach der OP ich merken würde, dass es besser wird und ich mich von Tag zu Tag immer fitter fühle. Das ist ja auch glücklicherweise der Fall

Welche Dinge hast du dir für das neue Jahr vorgenommen?

Für dieses Jahr hab ich mir vorgenommen, das verbleibende Jahr noch so gut, wie es mir möglich ist, zu nutzen, um Erfahrungen zu sammeln. Sei es im Beruf oder in einer großen Stadt. Und natürlich auch, dass ich mein Knie wieder soweit bekomme, dass ich alles wieder machen kann.

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