Pokal-Aus gegen Fortuna Düsseldorf

Am Ende leider eine Hausnummer zu groß: Im Niederrheinpokal-Halbfinale unterliegt der TC Freisenbruch gegen eine starke Bundesliga-Mannschaft von Fortuna Düsseldorf mit 2:12. Trotzdem haben sich unsere Futsaler achtbar geschlagen und sich mit zwei schönen Toren von Kapitän Paul Schütte belohnt. Für das Team vom Trainerinnengespann Stephanie Bretschneider und Eileen Eßer war es ohnehin ein Bonus im größten Spiel der jüngeren Vereinshistorie antreten zu dürfen.

Mit dem Pokal-Aus geht es nach einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison erstmal in die verdiente Sommerpause, bevor dann nach dem Aufstieg mit der Niederrheinliga die dritthöchsten Spielklasse wartet.

Danke auch an einen tollen Gast aus Düsseldorf. Der Fortuna wünschen wir im Pokalfinale viel Erfolg und vielleicht sieht man sich ja bald in einer Liga wieder.

Endspiel im Bergmannsbusch!

Die Vergangenheit zeigt: Der TC hat eine Vorliebe für Entscheidungen an den letzten Spieltagen. Sowohl Abstiege als auch Aufstiege wurden erst im Endspurt klargemacht. Teilweise musste wie 2012 auch ein Entscheidungsspiel her um sich bei der sportlichen Zukunft Gewissheit zu schaffen. Dass es dieses Jahr wieder zu einem Endspiel kommt, hätten zur Winterpause die wenigsten erwartet. Mit einem durchschnittlichen Saisonverlauf dümpelte die erste Mannschaft in der ersten richtigen Saison seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im sicheren Mittelfeld rum.

Doch beim Essener Traditionsverein geht nichts ohne Drama. Personalnot und ausbleibender Erfolg führten dazu, dass es zwei Spieltage vor Schluss nochmal richtig spannend wird. Es kommt zum Endspiel gegen den Tabellenfünfzehnten SV Burgaltendorf II, der drei Punkte weniger auf dem Konto hat. Die Sportfreunde 07, ebenfalls mittendrin im Abstiegskampf, spielen zur selben Zeit gegen Teutonia Überruhr.

Foto: FUSSBALL.DE/Screenshot

Mit einem Turnaround und drei Punkten könnte man sich die Rechnerei am letzten Spieltag sparen. Dazu braucht das Team eure Unterstützung! Denn gemeinsam können wir auch nächste Saison wieder Kreisliga A spielen. Wir freuen uns also über jeden, der am Sonntagvormittag in den Busch kommt!

Halbfinale gegen Fortuna Düsseldorf!

Ein Hauch von Bundesliga… Mit hervorragenden Leistungen in Liga und Pokal haben sich unsere Futsaler ein echtes Traumhalbfinale gesichert. Im wohl größten Spiel der Vereinsgeschichte geht es am Samstagabend gegen die Bundesligamanschaft von Fortuna Düsseldorf. Das schwerstmögliche Los oder ganz einfach David gegen Goliath. Denn die Fortunen haben ihre erste Saison in der neu gegründeten Bundesliga auf dem siebten Platz abgeschlossen und sich somit für die Play-Offs qualifiziert. Dort war zwar gegen den späteren Finalisten und Titelverteidiger HOT 05 Futsal Endstation, doch die Saison als Neuling kann sich sehen lassen.

Im Niederrheinpokal setzte sich Fortuna kampflos bei International Moers und dann mit 6:3 beim Drittligameister FC Niederrhein Soccer durch. Freisenbruch konnte bereits bis jetzt zwei höherklassige Vereine aus dem Wettbewerb schmeißen. Im Halbfinale geht es dann wieder darum, den Klassenunterschied von drei Ligen zu überspielen und die bestmögliche Leistung zu zeigen. Aber in erster Linie soll unsere noch junge Futsalmannschaft das Spiel genießen. Für die meisten ist es das erste Spiel auf der großen Bühne.

Anstoß ist um 18 Uhr in der Sporthalle der Goetheschule.

Ergebnisse vom Wochenende

Futsaler im Niederrheinpokal-Halbfinale, Frauen mit gutem Saisonabschluss, Blitzstart in Schonnebeck reicht nicht aus.

PCF Mülheim II – Futsal Männer 6-8 (4-5)

Halbfinale! Der TC Freisenbruch hat sich am Samstagabend in einem spannenden Pokalviertelfinale beim PCF Mülheim durchgesetzt. Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

UFC Münster – Futsal Frauen 7-4 (6-1)

Mit einer ansprechenden Leistung haben sich die Frauen aus der Saison verabschiedet. Gegen den Meister aus Münster verlor das Team nach einer Steigerung in der zweiten Hälfte mit 4:7. Für den TC erfolgreich waren dabei zweimal Marilena Krah und jeweils einmal Stephanie Bretschneider und Tanja Baumann, die mit ihrem 17. Saisontreffer Torschützenkönigin wurde. In der Endabrechnung bedeutet das vorläufig den vierten Platz, wobei Fortuna Düsseldorf und PCF Mülheim ihre letzten Partien noch ausstehen haben.

Spvg. Schonnebeck II – TC Freisenbruch 3-1 (2-1)

Eigentlich hätte man das Spiel nach der ersten Minute abpfeifen sollen. Um exakt 17:31 Uhr durch Kevin Hanisch in Führung gegangen, wäre es mit dem nahezu sicheren Klassenerhalt ein schöner Pfingstmontagabend geworden. Doch wie sagte Lothar Matthäus einst so schön: „Wäre, wäre, Fahradkette!“ Es kam also, wie es kommen musste. Schonnebeck drehte die Partie noch vor der Halbzeit, ehe sie in der 75. Minute den Deckel drauf machten. So haben unsere Jungs nächste Woche ein Endspiel gegen SV Burgaltendorf II. Mit drei Punkten Vorsprung haben sie am vorletzten Spieltag immer noch alles in der eigenen Hand.

Der TC Freisenbruch zieht ins Halbfinale ein!

Unglaublich! Unfassbar! Einfach nur geil! Bei diesem Team gehen einem die Superlative aus. Den Aufstieg erst vor kurzem eingetütet, gefällt sich der TC immer mehr in der Rolle des Pokalschrecks. Gestern Abend setzten sich die Freisenbrucher in einem hochdramatischen Pokal-Viertelfinale mit 8:6 beim PCF Mülheim II durch und schafften es zum zweiten Mal, einen höherklassigen Verein aus dem Wettbewerb zu werfen. Besonders bemerkenswert dabei: Aufgrund einer Verletzung des Stammtorwarts Denis Drusko musste Feldspieler und Routinier Peter Schäfer in den Kasten. Davon ließen sich unsere Jungs in keinster Weise verunsichern und erkämpften sich in diesem Wahnsinnsspiel den Erfolg.

Belohnt wird der ganze Verein mit dem wohl größten Spiel der Vereinsgeschichte: Im Halbfinale trifft der TC Freisenbruch auf die Bundesligamannschaft von Fortuna Düsseldorf. Datum und Uhrzeit stehen noch aus. Dann bestimmt wieder mit einem gelernten Keeper im Kasten.

Wolfsgeheul mit Peter Schäfer: „In der Spitze bewegen wir bis zu 800 Kinder pro Woche!“

Nachwuchsleiter Peter Schäfer über den Nachwuchs, die Projektarbeit abseits des Platzes und was ihn dabei besonders stolz macht

Hallo Peter, du bist quasi in allen Bereichen des TC Freisenbruch tätig. Wie blickst du als Nachwuchsleiter auf die abgelaufene Saison zurück?

Sportlich war natürlich die Nominierung von Sahil Samadi und Jeremy Metzler für die deutsche U19-Futsalnationalmannschaft ein absolutes Highlight. Jeremy hat schon in den Bambinis für den TC Freisenbruch gespielt, das ist eine klasse Geschichte. In erster Linie bin ich aber froh, dass wir unser Trainerteam verstärken konnten und auch die bisherigen Trainer haben neue Lizenzen erworben. Ich denke mit der Qualität der Nachwuchsförderung, dem Auftreten unserer Mannschaften und den zahlreichen Projekten abseits des Platzes können wir sehr zufrieden sein. Zu den Nachwuchsmannschaften kommen ja noch zahlreiche Schul-AGs und KiTa-Gruppen. In der Spitze bewegen wir so bis zu 800 Kinder pro Woche. Das ist eine stolze Leistung für den TC Freisenbruch. Die Entwicklung war in den letzten zwei Jahren sehr positiv, deshalb bin ich mit der vergangenen Saison zufrieden und blicke zuversichtlich auf die kommende Saison.

Kommen wir nun auf das Engagement des Vereins zu sprechen: Was hat sich seit der Corona-Pandemie abseits des Platzes getan?

Wir haben zahlreiche neue Projekte. Das Jungreporterprojekt läuft sehr gut, deshalb werde ich gerade interviewt (schmunzelt). Auch die Bewegungsangebote in den umliegenden KiTas konnten wir ausbauen. Wir waren in der abgelaufenen Saison an 9 KiTas aktiv, Im Vorjahr war es ein Pilotprojekt an einer einzigen KiTa. Durch die Schaffung einer zusätzlichen Stelle im Freiwilligendienst konnten wir auch unsere Schulangebote weiter ausbauen. Aktuell leisten wir 30 Wochenstunden im Offenen Ganztag an Essener Grundschulen. Das ist schon eine Hausnummer. Dann haben wir ja auch noch die Lernförderung neu aufgebaut. Mit HA-Betreuung, Nachhilfe, aber auch Sprachförderung. Ein tolles Angebot für unsere Mitglieder und für den Stadtteil. Aber auch die kleinen Projekte helfen und sind wichtig. Zum ersten Mal haben wir in der abgelaufenen Saison am Sauber Zauber teilgenommen. Auch wenn das nur ein Projekttag war, war es schön zu sehen, wie vor allem die Kleinen hoch motiviert waren, um unseren Sportplatz und den Bergmannsbusch von Müll zu befreien.

Wie sieht die neue Saison aus? Welche Veränderungen stehen für den Verein an?

Wir haben positive Gespräche führen können und werden unser Trainerteam weiter ausbauen. Auch neue Projekte sind angedacht. Ich hoffe zum Beispiel sehr auf das spezifische Torwarttraining, was nach den Sommerferien starten soll. Ich bin gespannt, welche Referenten wir für die internen Trainerfortbildungen gewinnen können und welche Aktionen wir mit den Jungreportern realisieren können. Und über allem schwebt natürlich das Thema „Umzug“. Ob es zeitnah klappt, dass wir einen angemessenen Platz auf der Bezirkssportanlage am Sachsenring finden, hängt nicht allein an uns, da sind wir auch auf Stadt und Nachbarvereine angewiesen. Wichtig für mich ist, dass wir bei einer entsprechenden Lösung den eingeschlagenen Weg fortsetzen können.

Futsal-Pokal ausgelost

Der TC Freisenbruch steht dank eines spektakulären Heimsiegs im Pokal-Viertelfinale. Dort trifft der Essener Klub auf PCF Mülheim II, der seinerseits die eigene erste Mannschaft ausschalten konnte. Eine komplizierte Aufgabe, der sich auch Trainerin Stephanie Bretschneider bewusst ist: „Das Viertelfinale ist eh schwierig, egal, wen wir vor der Brust haben. Wir hätten uns gerne ein Heimspiel gewünscht. Mülheim ist zwar nicht so weit weg, aber in der eigenen Halle zu spielen, wäre cooler gewesen.“ Am 04.06. um 20 Uhr trifft dann also der TCF auf den PCF. Gerne kann der Achtelfinal-Coup wiederholt werden.

TC im WDR

Foto: Screenshot/WDR

Der TC Freisenbruch engagiert sich auch abseits des Platzes in der Kinder- und Jugendarbeit. Neben dem alltäglichen Trainingsbetrieb ist der TC an Projekten in Kindergärten und Grundschulen beteiligt und bietet darüber hinaus noch Nachhilfe und Sprachförderung im heimischen Bergmannsbusch an. Eines der Projekte wird jetzt vom WDR begleitet.

Gemeinsam mit der SG Essen ist der TC Freisenbruch an lokalen Kindergärten aktiv, um die Kinder im Rahmen des Projekts „Mein Kind kann Schwimmen lernen!“ auf das Seepferdchen-Abzeichen vorzubereiten. Die Landeinheiten übernimmt dabei der TC und hat in der Spitze bis zu 200 Kinder in Bewegung. Eine insgesamt rasante Entwicklung des noch jungen Projekts, auf das der WDR aufmerksam wurde und ein Kind aus dem Familienzentrum Saltkrokan in Horst auf dem Weg zum Wasser begeleitet. Letzten Donnerstag kam der erste Teil in der Lokalzeit Ruhr. Dort gibt unser Übungsleiter Malte Golz einen Einblick in seinen Kurs, in dem besonders Leon aus der Löwengruppe im Fokus steht.

Zum Beitrag geht es hier.

Ergebnisse vom Wochenende

Erste kassiert heftige Niederlage, erfolgreicher Doppelheimspieltag beim Futsal, Saisonabschluss der F-Jugend

SF Niederwenigern II – 1. Mannschaft 11-0 (5-0)

Bei der Zweitvertretung des Oberligisten musste unsere Erste eine deutliche zweistellige Niederlage hinnehmen. Bereits zur Halbzeit lag der TC aussichtslos mit 0-5 hinten. Eine Gelb-Rote Karte in der zweiten Halbzeit erschwerte die Aufgabe beim Zweitplatzierten umso mehr, sodass das Team von Trainer Marcel Gehrig das Spiel schnell abhaken und sich auf die verbleibenden Spiele konzentrieren muss.

2. Mannschaft – Teutonia Überruhr III 2-0 gew.

Zum Saisonfinale hin kommt es immer häufiger vor, dass es Personalprobleme bei Reserveteams gibt. So auch bei Teutonia Überruhr III, die nicht antreten konnten. Somit wurde das Spiel 2-0 für unsere Zweite gewertet.

Futsal Frauen – UFC Paderborn 5-6 (3-3)

Viermal in Führung gelegen und am Ende knapp verloren. Die TC Frauen haben dem Zweitplatzierten aus Paderborn alles abverlangt und mussten sich am Ende trotzdem knapp geschlagen geben. Im Hälfte eins waren es Toptorjägerin Tanja Baumann mit ihren Saisontoren 14 und 15, so wie Marilena Krah, die den TC in Front schossen. Doch der UFC glich jedes Mal aus und konnte nach der Pause das Ergebnis auf 6:4 zugunsten der Gäste stellen. Der 5:6-Anschluss von Baumann in der letzten Minute kam zu spät. Das Team von Trainerin Eileen Eßer kann jedoch in zwei Wochen erhobenen Hauptes nach Münster reisen. Beim letzten Saisonspiel gegen den Titelfavoriten UFC Münster hat der TC Freisenbruch nichts zu verlieren.

Futsal Männer – Rumelner TV 17-10 (8-2)

Revanche geglückt – und wie! 27 Tore in 40 Minuten gab es im Niederrheinpokal-Achtelfinale zu bestaunen. Im Gegensatz zur bitteren Pokalniederlage vor fast zwei Jahren behielt der TC dieses Mal die Oberhand. In einem rassigen Spiel zogen die Männer in den grünen Trikots bereits in Halbzeit eins auf 8 Tore davon und ließen den Rumelner TV überhaupt nicht ins Spiel kommen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es fast wieder spannend, als die klassenhöhere Mannschaft aus Duisburg auf 6:9 verkürzte. Doch sowohl Kapitän Paul Schütte und Muhammed Erdogmus sorgten mit ihrem Achter- bzw. Siebenerpack am Ende eines verrückten Pokalspiels wieder für klarere Verhältnisse.

Im Viertelfinale trifft der TC am 04.06. auf den PCF Mülheim II.

F1-Junioren – Preußen Eiberg o.W.

Zum Saisonabschluss der F-Jugend trafen sich der TC und Preußen Eiberg zu einem Freundschaftsderby. Im Anschluss an das tolle Spiel wurde noch gemeinsam mit Kindern, Eltern und Trainern (oben im Bild) gegrillt.

Bitteres Pokal-Aus für die Ü32

Im ersten Spiel des Ü32-Landespokal musste die Alten Herren des TC eine unglücklich 2:6-Niederlage einstecken. Zur Halbzeit lagen die Jungs beim TuS Union 09 Mülheim dank überragender Paraden von Torwart Haisam Issa und eines Treffers von Oliver Machon (28.) mit 1:0 in Front. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Benjamin Ollig sogar auf 2:0 (31.), doch die Mülheimer blieben dran und drehten mit einem Dreierpacks innerhalb von drei Minuten (35.,37.,38.) die Partie. Ein Rückschlag, von dem sich der TC schlussendlich nicht mehr erholen konnte. Zwar probierte das Team unter Anleitung von Thomas Beckmann weiterhin viel nach vorne, die Tore wollten aber nur noch für das Heimteam fallen (48.,52.,56.). So muss sich der TC Freisenbruch im ersten Pokalwettbewerb seit zwei Jahren schon in Runde eins verabschieden.