Da war sie wieder. Die Heimstärke im Bergmannsbusch. Nach der Niederlage in Burgaltendorf gab es am Wochenende in heimischen Gefilden einen klaren 5-1 Sieg über Teutonia Überruhr. Bereits zur Halbzeit führte man mit 2-0 und konnte damit am Ende wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Burgaltendorf verpasste derweil den dritten Sieg in Folge und unterlag überraschend beim FC Kray II. Damit überwintert der TC mit sieben Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
Happy Birthday Karl
Karl-Josef Hagedorn war das jüngste Mitglied unserer 1965er Aufstiegsmannschaft und ist damit eine echte TC-Legende. Heute feiert Karl seinen 80ten Geburtstag und deshalb gratulieren wir an dieser Stelle ganz herzlich. Seit vielen Jahren ist Karl dem TC treu, als Spieler, Fan und Onlinemanager. Lieber Karl, feiere schön und lass es dir gut gehen!
Wolfsgeheul mit Fynn Tonscheidt: „Früher habe ich oft über den Schiedsrichter gemeckert!“
Schiedsrichter Fynn Tonscheidt über seine Wurzeln beim TC Freisenbruch, seine Idee, Schiedrichter zu werden und wie er einmal den deutschen Vizemeister pfiff.
Hallo Fynn, wie bist du damals zum TC Freisenbruch gekommen?
Ich bin damals als ungefähr 10 jähriger Junge über einen Freund aus der Grundschule zum TC Freisenbruch gekommen, damals natürlich noch als Jugendspieler. Zwischendurch war ich noch in Steele und bin vor ein paar Jahren wieder zum TCF zurückgekehrt, damals über den SR-Betreuer Kai Gohlke, der mich kontaktiert hatte.
Irgendwann bist du auf die Idee gekommen, Schiedsrichter zu werden. Wie kam es dazu?
Ich war damals als Spieler oft so, dass ich über Schiedsrichter gemeckert habe. Dann habe ich mir gedacht, dass ich es besser machen muss und bin seit mittlerweile über neun Jahren Schiedsrichter, habe also mit 13 damals angefangen. Ich würde allerdings im Nachhinein auch sagen, dass es die richtige Entscheidung war, da ich als Spieler vermutlich nie so hoch gespielt hätte, wie ich mittlerweile pfeife. Da waren meine fußballerischen Qualitäten doch eher begrenzt. (lacht)
Jeder Schiedsrichter hat bestimmt auch ein besonderes Spiel, an das er sich gerne erinnert. Welches ist es bei dir?
Mein Highlight war auf jeden Fall das Freundschaftsspiel zwischen ETB und Schalke 04 mit der kompletten Profimannschaft von Schalke, die damals noch Vizemeister waren. Ich war damals noch 18 und war Tage vorher schon total aufgeregt und werde das Spiel vor 5.000-6.000 Zuschauern wohl auch nie vergessen.
Als Schiedsrichter kommt es auch vor, dass man oft für eine Mannschaft der Sündenbock ist. Wie gehst du damit um?
Ich versuche die Worte, die man so an den Kopf geworfen bekommt nicht zu persönlich zu nehmen. Beim Fußball sind auch immer Emotionen mit im Spiel, das ist auch gut so. Allerdings macht niemand alles richtig und so versuche ich’s auch den Spielern zu erklären, dass niemand fehlerfrei ist. Vor allem, wenn man alleine auf dem Platz steht ohne Assistenten, ist alles noch viel schwieriger zu beurteilen.
Im Spiel selbst sollte jeder Schiedsrichter eine Linie haben, was Entscheidungen angeht. Was entspricht deiner Linie eher: Englische Härte oder Deutsche Strenge?
Sowohl als auch. Es kommt immer auf das Spiel an, wie es sich entwickelt, wie die Grundvoraussetzungen sind und wie die Stimmung auf dem Platz ist, da spielen viele Faktoren mit ein. Den Spielcharakter kann man oft schon in den ersten Minuten erkennen und entsprechend in die Richtung lenken, damit es nicht zu aggressiv wird. Wenn die Zweikämpfe immer härter werden, versuche ich die Leine schon etwas kürzer zu halten und nicht immer weiter treten zu lassen, damit es nicht völlig ausartet und sich natürlich auch niemand verletzt, denn es ist für uns alle noch ein Hobby, bei dem alle Spaß haben sollen, denn alle möchten Sonntag Abend lieber bei ihren Familien sein, als im Krankenhaus.
Vielleicht zum Abschluss ein kurzer Blick in die Zukunft. Welche Ambitionen hast du noch in deiner Schiedsrichterlaufbahn?
Natürlich versucht man als Schiedrichter immer so weit wie möglich nach oben zu kommen, das ist auch mein Ziel. Zwar zähle ich mit 22 nicht mehr zu den Jüngsten, aber wenn sich noch die Chance ergibt, versuche ich diese natürlich zu nutzen.
Ergebnisse vom Wochenende
1.Mannschaft – SV Burgaltendorf II 0-2
Böse Niederlage beim Konkurrenten von SV Burgaltendorf II. Das auf Samstag vorgezogene Spiel war die Chance für unser Team den Abstand auf die Abstiegsränge auf 10 Punkte hochzuschrauben. Stattdessen konnten die Burgaltendorfer durch den zweiten Sieg in Folge auf vier Punkte verkürzen. Damit wird die Luft dünner.
Frauen Futsal – USC Paderborn Spiel verlegt
Das Spiel gegen das Spitzenteam aus der Frauen Futsal Regionalliga wurde auf den 12.03.2022 verlegt.
E1-Junioren – Vogelheimer SV III 1-2
Gegen den Vogelheimer SV gab es eine knappe 1-2 Niederlage zum Abschluss der Hinrunde. gegen den Spitzenreiter führte man dabei sogar lange mit 1-0. In der Rückrunde werden bei der E-Jugend die Staffeln neue gemischt. Während sich die Vogelheimer den Gruppensieg sicherten belegt unser Team zum Abschluss Rang 6.
F-Junioren – SG Altenessen II ohne Ergebnis
Am erfolgreichsten waren an diesem Spieltag unsere F-Junioren. Obendrein gab es am Abend sogar noch ausdrückliches Lob von unseren 1965er Aufstiegshelden für die Elternschaft der gesamten Jugendabteilung, welche sich in den letzten Wochen um den reibungslosen und gastfreundlichen Ablauf unserer Heimspiele am Samstag kümmern. Dieses Lob geben wir hier gerne weiter an alle Eltern der Bambinis, F- und E-Junioren.
Jungreporter zu Gast bei Rot-Weiß Oberhausen
Es war ein dezemberlicher Samstag von der unangenehmen nasskalten Sorte, als die Jungreporter des TC Freisenbruch am Stadion Niederrhein in Oberhausen eintrafen. Drei Stunden vor Anpfiff und somit noch vor Öffnung der Stadiontore trafen sie sich mit Thorsten Sterna, dem Presse- und Stadionsprecher von Rot-Weiß Oberhausen, um mal hinter die Kulissen des Regionalligisten zu blicken. Dementsprechend leer waren die Zuschauerränge und trotzdem tüftelten die Mitarbeiter bereits an Kameras, Mikrofonen und der digitalen Anzeigetafel. Schließlich soll ja alles perfekt vorbereitet sein, wenn die ersten Fans eintreffen.
Thorsten Sterna, seit 2019 Leiter Medien & Kommunikation beim Traditionsclub, ist sich auch nicht zu schade, selbst mitanzupacken. Egal ob bei der Spieltagsvorschau auf der eigenen Homepage oder bei der Feinarbeit an den digitalen Werbebanden. Den großen Aufwand fand auch Jungreporterin Beverly Schüpp sehr beeindruckend: „Der gesamte Aufbau hinter einem solchen Heimspiel und die vielseitigen Aufgaben des Pressesprechers sind sehr interessant.“ Grund dafür könnte auch das vereinsinterne Livestream-Angebot sein. Das ist in der vierten Liga nicht unüblich, da im Gegensatz zu den Profiligen die TV-Rechte zurück an die Vereine gewandert sind. Nur so schaffen sie es, in Zeiten der Corona-Pandemie die teilweisen Ausfälle bei den Einnahmen zu kompensieren.
„Als Verein muss man dabei auch kreativ werden.“, so Sterna und in puncto Öffentlichkeitsarbeit fügt er hinzu: „Alles hat eine Geschichte zu erzählen und wenn es nur der Trainerstuhl ist, der im letzten Spiel umgefallen ist.“ Dann wechselt er langsam aber sicher in die Rolle des Stadionsprechers und stimmt seinen Ablaufplan nochmal ab. Zuschauerzahl, Spieltagsgrüße und Mannschaftsaufstellungen sind wie immer dabei. Neu ist allerdings, dass er nach der Sperrung der Stehplätze zur gegenüberliegenden Stehtribüne muss, um mit den Heimfans zu interagieren. Auch für ihn erstmal eine kleine Umstellung, wie er später berichtet.
Im Spiel selbst hört der Job des Stadionsprechers noch nicht auf. Immer am Ball bleiben lautet da das Credo: Und dieses Mal muss er bereits in der 8. Minute bei dem verletzungsbedingten Wechsel von Fabian Holthaus ran. Genesungswünsche, Ankündigung des neuen Spielers, Antwort der Zuschauer. Bei Rot-Weiß Oberhausen ist alles aufeinander abgestimmt, wie auch beim 1:0 deutlich zu erkennen war: „Tor durch unsere Nummer sieben, Anton…“ „Heinz!“, schallte es von den Rängen zurück. Und dann nochmal: „Anton…“ „Heinz!“ „Anton…“ „Heinz!“ „Neuer Spielstand: RWO…“ „Eins!“ „Bonner SC…“ „Null!“
In der zweiten Halbzeit bekam Sterna bei den ganzen Wechseln und Toren mehr zu tun. Schließlich endete die Partie mit einem 3:1-Heimsieg und alle, die zu den Männern in Rot-Weiß hielten waren bestens gelaunt. Dementsprechend leicht fielen auch die Abläufe nach Ende des Spiels: Verabschiedung der angereisten Fans, Abbau und dann zwischendurch die Pressekonferenz, die am Vereinsgelände auf der anderen Straßenseite stattfand. „Es war schon ein cooles Erlebnis, so etwas hautnah erleben zu dürfen.“, meinte auch Malte Golz, Leiter des Jungreporter-Projekts, „Wenn dann auf einmal gestandene Profis sich von dir verabschieden, muss man sich schon erstmal zwicken, um zu glauben, dass das wirklich passiert ist.“
Nachdem im Stadion die Lichter ausgeschaltet wurden, war auch für Thorsten Sterna der lange Arbeitstag beendet. Im Vereinsheim plaudert man nun mit Fans und Mannschaft und lässt den Abend gemeinsam ausklingen. Rückblickend war es ein unheimlich spannender Tag, bei dem man auch über das nasskalte Dezemberwetter hinwegsehen konnte.
Wolfsgeheul mit DFB-Akteur Sahil Samadi: „Am Anfang habe ich das nicht geglaubt!“
U19-Nationalspieler Sahil Samadi über seine Nominierung vom DFB, seine Ziele und die größten Unterschiede zum Fußball
Sahil, wie bist du zum Futsal und zum TC Freisenbruch gekommen?
Also ehrlich gesagt bin ich sehr spontan zum Futsal gekommen. Mein alter Trainer (Peter Schäfer), für mich eine sehr wichtige Person, der mir bei allem hilft und mich von klein auf immer unterstützt hat, hat mich gefragt ob ich Lust hätte beim TC Freisenbruch mal rein zu schnuppern. Das habe ich dann gemacht und es hat mir sehr viel Spaß bereitet.
Wie hast du von deiner Nominierung durch den DFB erfahren?
Von der Nominierung habe ich nach den beiden Vergleichspielen gegen Hamburg durch eine E-Mail erfahren. Erst dachte ich, das wäre eine E-Mail für alle, aber als im Kader für den Lehrgang mein Name zwischen den 22 besten Spielern aus Deutschland stand, habe ich realisiert, dass ich dabei bin.
Was war das für ein Gefühl?
Es war ein sehr schönes Gefühl. Am Anfang habe ich das gar nicht geglaubt, doch nach der Nominierung wusste ich, dass ich jetzt noch eine Schippe zulegen muss um für den Lehrgang der U19 Nationalmannschaft fit zu sein.
Wie hat dir das Wochenende im Kreise der U19-Nationalmannschaft gefallen?
Das Wochenende war echt ein tolles Erlebnis. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es hat mir persönlich geholfen auch im Futsal weiterzukommen. Nicht nur die Trainingseinheiten waren toll, sondern alles drum herum. Meine Mitspieler, die Trainer und der Staff waren alle sehr nett und haben es mir viel leichter gemacht, meine Leistung abzurufen.
Worin besteht für dich der größte Unterschied zwischen Fußball und Futsal?
Ich habe immer gedacht das der einzige Unterschied zwischen Fußball und Futsal die Halle ist. Fußball wird halt draußen gespielt und Futsal in der Halle. Aber wenn man sich ein bisschen mit Futsal auseinander setzt, dann merkt man das Futsal sehr interessant und spannend ist. Es geht sehr viel um Taktik. Im Futsal ist es immer ein Schlagabtausch. Jede Minute, jede Sekunde kann ein Tor passieren und ich glaube das ist ja auch was Futsal ausmacht.
Welche Ziele hast du mit dem TC?
Ich glaube der TC Freisenbruch ist erst am Anfang in seiner Entwicklung, was Futsal angeht. Dennoch h habe ich einiges vor mit dem TC. Mein Ziel ist es, der Mannschaft zu helfen und ich denke, wir können als Team noch sehr weit kommen.
Nikolausgrüße
Der TC Freisenbruch wünscht allen Mitgliedern, Freunden, Sponsoren, Gegnern und auch den Sportmuffeln da draußen einen schönen Nikolaustag. Ganz besonders natürlich den Kindern 😉
Ergebnisse vom Wochenende
Eine tolle Aktion der Schonnebecker Schwalben. Die Spielvereinigung unterstützt eine Initiative aus England und sammelt Fanschals, um auf einen seltenen Gendefekt aufmerksam zu machen. An diesem Wochenende traf unsere 1.Mannschaft auf die Reserve der Schonnebecker und TC-Urgestein Ingo Elosge überreichte einen TC-Schal für die Sammlung. Hier geht es zur Initiative
1.Mannschaft – SV Schonnebeck 3-3
Zur Pause sah es nicht gut aus, mit 0-2 führten die Gäste bereits. Durch Treffer von Sinowzik und Blum kam der TC wieder zum Ausgleich, bevor die Schonnebecker wieder mit 2-3 in Führung gehen konnten. In der der 88ten Minute erzielte Cronberger den umjubelten Ausgleich und rettete damit einen Punkt für den TC.
2.Mannschaft – SpVgg Steele III 3-2
Ein Tor weniger bei unserer 2.Mannschaft. Zu Gunsten des TC. Im Bergmannsbusch gab es einen 3-2 Sieg über die Dritte des Steeler Nachbarclubs.
E1-Junioren – SV Langendreer 3-3
Unsere E-Junioren testeten mal wieder in der Nachbarstadt. Beim SV Langendreer gab es ein 3-3, damit wohl das Ergebnis des Wochenendes.
Kuvi im Wolfsgeheul: „Ich will nochmal aufsteigen!“
TCF-Allrounder Kuvinthan ‚Kuvi‘ Yogarathnam im Interview über Fahrradtouren und dem zurückgekehrten Traum vom Aufstieg
Hallo Kuvi, erstmal das wichtigste vorneweg: Wie geht es deinen Rippen nach dem Bruch?
Meinen Rippen geht es gut, danke. (schmunzelt.)
Du bist sehr lange im Verein, warst schon dabei, als 2016 das Manager-Projekt ins Leben gerufen worden ist. Würdest du dich als Urgestein bezeichnen?
Urgestein würde ich mich eigentlich nicht nennen. Ich bin schon seit Anfang des Projekts dabei, aber ein Urgestein bin ich noch nicht. Es gibt Spieler in Freisenbruch, die seit der Bambini schon da spielen. Die kennen nur den TCF und spielen ihr ganzes Leben lang dort. Diese Vereinstreue ist der Wahnsinn.
Wie bist du damals überhaupt zum TC Freisenbruch gekommen?
Eigentlich nur durch dieses Projekt: Vorher habe ich bei Schwarz-Weiß Essen gespielt und Peter [Schäfer; Anm. d. Red.] war dort der Jugendleiter. Die hatten auch die Idee mit dem Projekt und er hat mir davon erzählt. Zu dem Zeitpunkt war ich noch verletzt und Peter hat mich dann gefragt, ob ich nicht zum TC Freisenbruch wechseln will. Das habe ich getan und mittlerweile fühle ich mich hier sehr, sehr wohl mit allen, egal ob es die erste oder zweite oder auch die Futsalmannschaft ist. Ich würde mich einfach schwer tun, wenn ich woanders hingehen müsste.
Was waren deine größten HIghlights in deiner bisherigen Zeit hier im Bergmannsbusch?
Ich würde sagen, vor allem das erste Jahr. Vom Oktoberfest bis zur Aufstiegsfeier war das eine coole Zeit und jedes Heimspiel ein richtiges Fest. Das sind Highlights, die du einfach nie vergessen wirst. Und das war auch tatsächlich ein Grund, warum ich bei diesem Projekt mitgemacht habe. Ich wollte es nicht verpassen und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Da waren auch viele Events dabei, wie zum Beispiel Fahrradtouren zum Auswärtsspiel. Mein persönlicher Höhepunkt war beim letzten Heimspiel der Aufstiegssaison, als ich das letzte Tor schießen durfte. Darauf bin ich richtig stolz, zumal ich auch nicht so der Goalgetter bin.
Auch neben dem Platz hast du eine große Verbundenheit zum Verein und zu den Menschen. Woher kommt deine Begeisterung für diese Region?
Vielleicht liegt das auch in meiner Natur. Ich versuche mich überall wohlzufühlen und das hat der Verein bzw. die Mannschaft mir damals erleichtert. Ich wurde gut aufgenommen, als ich dahin kam. Und ich glaube, das ist diese Verbundenheit, warum ich immer noch da bin und auch von den anderen geschätzt werde. Ich bin immer jemand, der auf dem Platz alles gegeben hat und außerhalb des Platzes kam ich jedem klar. Außerdem bin ich auch ein Steeler Junge. Da fällt es einem leichter, weil ich die Region auch sehr gut kenne.
Aktuell spielst du unter anderem für die Futsal-Mannschaft des TCF. Welche Ambitionen hast du für die Zukunft?
Ich hoffe, dass wir mit der Futsal-Mannschaft aufsteigen. Das Team hat ein riesiges Potenzial und das muss halt einfach nur zusammenwachsen. Eigentlich war es auch geplant, dass Peter Schäfer und ich die Betreuer sind. Es kam dann doch anders und wir müssen wieder spielen. Bevor wir endgültig aufhören, möchte ich auf jeden Fall nochmal aufsteigen und ich glaube auch daran. In erster Linie möchte ich aber, dass alle gesund bleiben und wir einfach irgendwann wieder normal gemeinsam kicken und Erfolge feiern können, ohne dass wir uns zu große Gedanken um andere Dinge machen müssen.
TC macht Schule
Um die Schule kommt man auch nach dem Abschluss nicht mehr herum. Das gilt zumindest für unsere Freiwilligendienstler, die an verschiedenenen Grundschulen im gesamten Essener Stadtgebiet Sport-AG´s durchführen. Mit dem Beginn an der Johann-Michael-Sailer-Schule am gestrigen Montag sind es elf an der Zahl und weitere Kooperationen sind noch geplant. Der TC Freisenbruch will damit seine aktive Bildungsarbeit auch neben dem Platz ausweiten, worüber nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern froh sind. Das ist zumindest der Eindruck, den auch Malte Golz gewonnen hat. Er leitet AG´s an vier Schulen und berichtet: „Besonders die Pandemie hat die Kinder in ihrem natürlichen Bewegungsdrang stark eingeschränkt.“ Dabei spiele es keine Rolle in welcher Klasse die SchülerInnen seien. „Alle haben sehr viel Spaß und scheinen dankbar dafür zu sein, sich einfach mal wieder richtig auszupowern.“ Und hier muss nicht immer das runde Leder im Mittelpunkt stehen. Hier geht es zu unserer Projektseite „Offener Ganztag“
