Nachwuchsleiter Peter Schäfer über den Nachwuchs, die Projektarbeit abseits des Platzes und was ihn dabei besonders stolz macht
Hallo Peter, du bist quasi in allen Bereichen des TC Freisenbruch tätig. Wie blickst du als Nachwuchsleiter auf die abgelaufene Saison zurück?
Sportlich war natürlich die Nominierung von Sahil Samadi und Jeremy Metzler für die deutsche U19-Futsalnationalmannschaft ein absolutes Highlight. Jeremy hat schon in den Bambinis für den TC Freisenbruch gespielt, das ist eine klasse Geschichte. In erster Linie bin ich aber froh, dass wir unser Trainerteam verstärken konnten und auch die bisherigen Trainer haben neue Lizenzen erworben. Ich denke mit der Qualität der Nachwuchsförderung, dem Auftreten unserer Mannschaften und den zahlreichen Projekten abseits des Platzes können wir sehr zufrieden sein. Zu den Nachwuchsmannschaften kommen ja noch zahlreiche Schul-AGs und KiTa-Gruppen. In der Spitze bewegen wir so bis zu 800 Kinder pro Woche. Das ist eine stolze Leistung für den TC Freisenbruch. Die Entwicklung war in den letzten zwei Jahren sehr positiv, deshalb bin ich mit der vergangenen Saison zufrieden und blicke zuversichtlich auf die kommende Saison.
Kommen wir nun auf das Engagement des Vereins zu sprechen: Was hat sich seit der Corona-Pandemie abseits des Platzes getan?
Wir haben zahlreiche neue Projekte. Das Jungreporterprojekt läuft sehr gut, deshalb werde ich gerade interviewt (schmunzelt). Auch die Bewegungsangebote in den umliegenden KiTas konnten wir ausbauen. Wir waren in der abgelaufenen Saison an 9 KiTas aktiv, Im Vorjahr war es ein Pilotprojekt an einer einzigen KiTa. Durch die Schaffung einer zusätzlichen Stelle im Freiwilligendienst konnten wir auch unsere Schulangebote weiter ausbauen. Aktuell leisten wir 30 Wochenstunden im Offenen Ganztag an Essener Grundschulen. Das ist schon eine Hausnummer. Dann haben wir ja auch noch die Lernförderung neu aufgebaut. Mit HA-Betreuung, Nachhilfe, aber auch Sprachförderung. Ein tolles Angebot für unsere Mitglieder und für den Stadtteil. Aber auch die kleinen Projekte helfen und sind wichtig. Zum ersten Mal haben wir in der abgelaufenen Saison am Sauber Zauber teilgenommen. Auch wenn das nur ein Projekttag war, war es schön zu sehen, wie vor allem die Kleinen hoch motiviert waren, um unseren Sportplatz und den Bergmannsbusch von Müll zu befreien.
Wie sieht die neue Saison aus? Welche Veränderungen stehen für den Verein an?
Wir haben positive Gespräche führen können und werden unser Trainerteam weiter ausbauen. Auch neue Projekte sind angedacht. Ich hoffe zum Beispiel sehr auf das spezifische Torwarttraining, was nach den Sommerferien starten soll. Ich bin gespannt, welche Referenten wir für die internen Trainerfortbildungen gewinnen können und welche Aktionen wir mit den Jungreportern realisieren können. Und über allem schwebt natürlich das Thema „Umzug“. Ob es zeitnah klappt, dass wir einen angemessenen Platz auf der Bezirkssportanlage am Sachsenring finden, hängt nicht allein an uns, da sind wir auch auf Stadt und Nachbarvereine angewiesen. Wichtig für mich ist, dass wir bei einer entsprechenden Lösung den eingeschlagenen Weg fortsetzen können.
