Kuvi im Wolfsgeheul: „Ich will nochmal aufsteigen!“

TCF-Allrounder Kuvinthan ‚Kuvi‘ Yogarathnam im Interview über Fahrradtouren und dem zurückgekehrten Traum vom Aufstieg

Hallo Kuvi, erstmal das wichtigste vorneweg: Wie geht es deinen Rippen nach dem Bruch?

Meinen Rippen geht es gut, danke. (schmunzelt.)

Du bist sehr lange im Verein, warst schon dabei, als 2016 das Manager-Projekt ins Leben gerufen worden ist. Würdest du dich als Urgestein bezeichnen?

Urgestein würde ich mich eigentlich nicht nennen. Ich bin schon seit Anfang des Projekts dabei, aber ein Urgestein bin ich noch nicht. Es gibt Spieler in Freisenbruch, die seit der Bambini schon da spielen. Die kennen nur den TCF und spielen ihr ganzes Leben lang dort. Diese Vereinstreue ist der Wahnsinn.

Wie bist du damals überhaupt zum TC Freisenbruch gekommen?

Eigentlich nur durch dieses Projekt: Vorher habe ich bei Schwarz-Weiß Essen gespielt und Peter [Schäfer; Anm. d. Red.] war dort der Jugendleiter. Die hatten auch die Idee mit dem Projekt und er hat mir davon erzählt. Zu dem Zeitpunkt war ich noch verletzt und Peter hat mich dann gefragt, ob ich nicht zum TC Freisenbruch wechseln will. Das habe ich getan und mittlerweile fühle ich mich hier sehr, sehr wohl mit allen, egal ob es die erste oder zweite oder auch die Futsalmannschaft ist. Ich würde mich einfach schwer tun, wenn ich woanders hingehen müsste.

Was waren deine größten HIghlights in deiner bisherigen Zeit hier im Bergmannsbusch?

Ich würde sagen, vor allem das erste Jahr. Vom Oktoberfest bis zur Aufstiegsfeier war das eine coole Zeit und jedes Heimspiel ein richtiges Fest. Das sind Highlights, die du einfach nie vergessen wirst. Und das war auch tatsächlich ein Grund, warum ich bei diesem Projekt mitgemacht habe. Ich wollte es nicht verpassen und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Da waren auch viele Events dabei, wie zum Beispiel Fahrradtouren zum Auswärtsspiel. Mein persönlicher Höhepunkt war beim letzten Heimspiel der Aufstiegssaison, als ich das letzte Tor schießen durfte. Darauf bin ich richtig stolz, zumal ich auch nicht so der Goalgetter bin.

Auch neben dem Platz hast du eine große Verbundenheit zum Verein und zu den Menschen. Woher kommt deine Begeisterung für diese Region?

Vielleicht liegt das auch in meiner Natur. Ich versuche mich überall wohlzufühlen und das hat der Verein bzw. die Mannschaft mir damals erleichtert. Ich wurde gut aufgenommen, als ich dahin kam. Und ich glaube, das ist diese Verbundenheit, warum ich immer noch da bin und auch von den anderen geschätzt werde. Ich bin immer jemand, der auf dem Platz alles gegeben hat und außerhalb des Platzes kam ich jedem klar. Außerdem bin ich auch ein Steeler Junge. Da fällt es einem leichter, weil ich die Region auch sehr gut kenne.

Aktuell spielst du unter anderem für die Futsal-Mannschaft des TCF. Welche Ambitionen hast du für die Zukunft?

Ich hoffe, dass wir mit der Futsal-Mannschaft aufsteigen. Das Team hat ein riesiges Potenzial und das muss halt einfach nur zusammenwachsen. Eigentlich war es auch geplant, dass Peter Schäfer und ich die Betreuer sind. Es kam dann doch anders und wir müssen wieder spielen. Bevor wir endgültig aufhören, möchte ich auf jeden Fall nochmal aufsteigen und ich glaube auch daran. In erster Linie möchte ich aber, dass alle gesund bleiben und wir einfach irgendwann wieder normal gemeinsam kicken und Erfolge feiern können, ohne dass wir uns zu große Gedanken um andere Dinge machen müssen.

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